Sump Diver

Ziel

 

Der Höhlenforscher lernt das sichere Durchqueren von Sumps mit Engstellen in Up- und Downstream-Höhlen. Die Eindringtiefe beträgt 1/6 des Gasvorrats. Beliebig viele Ts sind erlaubt. Getaucht wird in Sidemount-Konfiguration mit mindestens 2 Flaschen und ggfs. einer Stage und optional einem Helm.

 

 

Voraussetzung

  • AOWD, CMAS * oder äquivalent
  • Gültige TTU
  • Tauchversicherung

 

Grenzen des Kurses

  • Max. Tiefe: 30 m
  • 1/6 des Gasvorrates
  • minimale Gasmenge vor Eintauchen in den Siphon = 10 Minuten unter dreifachem AMV bei geplanter Maximaltiefe zur Problemlösung
  • Keine Dekompressionstauchgänge
  • Keine Jumps
  • Ts beliebig

 

Tauchgänge

  • Anzahl: 8
  • Gesamttauchzeit: 300 min., davon 200 min. außerhalb der Tageslichtzone
  • 6 TG müssen außerhalb der Tageslichtzone erfolgen
  • Es müssen 3 Höhlen betaucht werden.

 

Übungen

  • Spezifische Pre Dive Sequence
  • Out-Of-Gas Drill in der Sumpdive-spezifischen Konfiguration
  • Leine verlegen
  • ** Markierung der Leine
  • ** Folgen der Leine
  • ** Folgen der Leine in OOG
  • ** Reparieren der Leine
  • ** Umgang mit verschiedenen Leinentypen
  • Markierung der Leine
  • Folgen der Leine
  • Maskenwechsel auch mit Helm
  • Diverse Equipmentfailure-Szenarien
  • Folgen der Leine in OOG mind. 50 m, mind. 5 min
  • Reparieren der Leine
  • Folgen der Leine mit geschlossenen Augen in Touch-Communication und Out Of Gas in jeder Position (vorne / falls möglich Mitte / hinten und nebeneinander) mind. 50 m
  • Mit Backuplampe austauchen
  • 3 min. Tarierübung in 6 m Tiefe, max. Tiefenunterschied +/- 0,5m
  • Bestimmung des Atemminutenvolumen
  • Lost Diver Search / Lost Line Search
  • Luft anhalten, 15m tauchen, OOG
  • Transport von zusätzlichem Equipment, Trockenröhren, Tonnen, Säcke
  • Fortbewegung unter Wasser mit und ohne Flossen
  • No Visibility Exit

 

Kursinhalt

  • Grenzen des Sump Diving
  • Höhlenschutz
  • Rechte des Grundbesitzers
  • Unfallanalyse
  • Geologie der Höhlenbildung, Karstphänomene
  • Ausrüstung (Maske/Flossen, Licht, Instrumente, Leinen, Schneidewerkzeug, …)
  • Tarierung, Trimmung
  • Fortbewegung unter Wasser mit und ohne Flossen und Flossentechniken
  • Leinen, Arten, Verlegetechniken,
  • Tauchgangsplanung, Gasmanagement, Dissimilar Tanks im Team, Mindest-Reserve
  • Kommunikation (Handzeichen, Lichtzeichen, Touch-Kommunikation)
  • Psychologie, Motivation, Einstellung, Tourenplanung
  • Stress-Management
  • Panik
  • Notfallprozeduren (Nullsicht, Lichtausfall, Verhängen in der Leine, Gasverlust, Lost Line, Lost Diver)
  • Gefahren des Overhead Environments (Wasser, Decke, begrenzter Raum, Dunkelheit, Sicht, Strömung, Engstellen, Labyrinth, Line Traps, Luftglocken, …)
  • Redundanz und Hyperredundanz
  • Natürliche Navigation Anhand von Karstmerkmalen, Strömung …

 

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